Ptolemy Mann & Gwyneth Griffin
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Die zweite Ausstellung des Zyklus VERBINDUNGEN widmet
sich dem Thema FREUNDSCHAFT.

Die Gallery Lau präsentiert
mit Ptolemy Mann und Gwyneth Griffin zwei Künstlerinnen, die seit ihrer Jugend beste Freundinnen sind – und die, obwohl sie
sich mittlerweile in unterschiedlichen Ländern befinden, stets in Verbindung bleiben und sich sowohl menschlich als auch
künstlerisch unterstützen. Basis ihrer Freundschaft ist ihre Unterschiedlichkeit. Während Gwyneth Griffin an Ptolemy Mann
deren quirlige Lebendigkeit schätzt, schwört Ptolemy auf die Ruhe und Stärke der Freundin – gemeinsam sind sie unschlagbar. Ptolemy ist der Ansicht, dass Gwyneth die besten Portraits malen kann und Gwyneth schätzt an Ptolemy deren untrügliches Gespür für Farben. Während die Werke von Ptolemy
Mann abstrakt sind, malt Gwyneth Griffin konkret. Aber beide lieben Blumen, was sich bei der ersten in Farben ausdrückt und bei der zweiten im Motiv. Beide verschreiben sich der Schönheit, die eine mit einer der Wucht der Kolorite, die andere mit der Ästhetik der Kurven weiblicher Körper. Trotz aller Unter schiede sind sie sich nah, tauschen sich aus, nehmen stets Anteil am Leben der anderen und inspirieren sich. Es ist eine lange,
tiefe Freundschaft, die nichts so leicht erschüttern kann – und die in einem kreativen Prozess mündet, den sie mit uns teilen.
Ptolemy Mann wurde bekannt mit dem Weben von Bildern.

Ganz im Stil des Bauhaus hat sie präzise, elegante Werke geschaffen, die zeitlos sind. Mit ihren einzigartigen Kompositionen hat sie es bis in die Modern Tate Gallery in London geschafft und sich auf Basis ihres Erfolges nun doch noch der Ptolemy Mann Gwyneht Griffin Malerei zugewandt. Ein langes Studium der Farbenlehre und ihre riesige Erfahrung im Planen von Farbfeldern kommt ihr dabei zugute. Die neuen Gemälde haben eben jene Kraft der informellen Kunst, wie wir sie beispielsweise bei Karl Rothko kennen. Ptolemy Mann lässt ihren wilden Charakter auf strukturierte Planung treffen und schafft damit Werke von beinahe mystischer Tiefenkraft.

Gwyneth Griffin ist in Südafrika geboren und kam mit 15 Jahren nach London, wo sie sich direkt mit Ptolemy Mann anfreundete.
Aber anfangs war für sie weniger klar, dass sie Künstlerin sein möchte. Erst zahlreiche Reisen, vor allem ein längerer Aufenthalt im farbenfrohen Mexiko, wurden zur Initialzündung. Gwyneth Griffin liebt die Ästhetik der Natur, der Blumen, der weiblichen Körper. Ihr Stil ist präzise, erinnert sowohl in Farbigkeit als
auch im Motiv an die Impressionisten, ihre Aktgemälde zeigen Tänzerinnen in moderner Interpretation und erinnern dabei
doch auch an Edgar Degas. Die Künstlerin widmet sich ihrem Charakter entsprechend mit großer Ruhe und Sorgfalt dem
Schaffensprozess und kreiert Gemälde von friedlicher Schönheit, deren Stille sich unmitt